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StackManagement
RessourcenGuide · Business6 Min Lesezeit · Aktualisiert Juni 2026

Preise verhandeln: was dein Content wirklich wert ist

Die häufigste Frage im Creator-Business — und die am schlechtesten beantwortete: „Was soll ich verlangen?“ Es gibt keine offizielle Preisliste, aber es gibt eine Logik. Hier ist sie.

StackManagement Redaktion
Geprüft nach bestem Wissen — keine Rechts- oder Steuerberatung

Der Startpunkt: Reichweite × Format

Der verbreitete Anker ist ein TKP-Ansatz (Preis pro 1.000 erreichte Personen), nach Format gewichtet — ein Reel mit echtem Produktionsaufwand liegt über einer Story. Aber der TKP ist der Startpunkt der Rechnung, nicht das Ergebnis. Micro-Accounts mit starker Nischen-Community schlagen beim Wert pro Kontakt große generische Accounts um Längen — Engagement und Zielgruppen-Passung sind das Argument, nicht die nackte Followerzahl.

Die Aufschläge, die fast alle vergessen

  • Nutzungsrechte: Darf die Brand deinen Content in eigene Kanäle oder Ads übernehmen („Whitelisting“)? Das ist eine eigene Leistung — je nach Umfang 50–200% Aufschlag oder monatliche Lizenz. Niemals kostenlos mitgeben.
  • Exklusivität: „6 Monate keine Konkurrenzprodukte“ blockiert dein Inventar — bepreisen.
  • Produktionsaufwand: Drehtag, Location, Schnittaufwand — kalkuliere deine Stunden ehrlich. Unter Produktionskosten arbeiten ist Hobby, nicht Business.
  • Barter-Anteil: Produkt statt (Teil-)Honorar? Der Marktwert zählt in deine Kalkulation — und in deine Steuer.

Verhandeln ohne Drama

Nenne Preise schriftlich und begründet („Reel + Whitelisting 3 Monate: X €, aufgeschlüsselt: …“) — das verschiebt die Diskussion von „zu teuer“ zu „welchen Baustein streichen wir“. Ein niedrigeres Budget beantwortest du mit weniger Leistung, nicht mit demselben Paket billiger. Und: Ein „Nein“ zu einem 50-€-Deal ist Marktpflege für alle.

Schriftlich, immer

Honorar, Leistungen, Nutzungsrechte, Kennzeichnung, Zahlungsziel — in den Vertrag (unsere Vorlage deckt das ab), dann die Rechnung mit allen Pflichtangaben. Professionelle Papiere sind ihr eigenes Verhandlungsargument: Wer sauber arbeitet, wird sauber bezahlt.

Vom Deal bis zur Rechnung.

Vereinbartes Honorar rein, §14-Rechnung raus — und die Buchhaltung schreibt mit.

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