Dein Media-Kit: was reingehört (und was nicht)
Das Media-Kit ist dein Preis-Anker und dein Erstkontakt-Filter: Es entscheidet, ob eine Brand dich ernst nimmt, bevor sie dich kennt. Eine Seite reicht — wenn die richtige drauf ist.
StackManagement Redaktion
Geprüft nach bestem Wissen — keine Rechts- oder Steuerberatung
Die Pflicht-Bausteine
- Wer du bist: 2–3 Sätze Positionierung — Nische, Ton, was dich unterscheidet. Keine Lebensgeschichte.
- Ehrliche Zahlen: Follower, durchschnittliche Reichweite pro Format, Engagement-Rate, Community-Demografie (Alter, Geschlecht, Standorte). Screenshots aus den Insights schlagen schöne Grafiken.
- Formate & Leistungen: Was buchbar ist — Reel, Story-Set, Integration, Event, UGC — mit kurzer Beschreibung.
- Referenzen: 3–5 vergangene Kooperationen mit Ergebnis, wenn du eins nennen darfst.
- Kontakt: deine professionelle Adresse (nicht die private Gmail) und dein Impressum — beides signalisiert: Hier arbeitet jemand, der sein Business im Griff hat.
Preise: rein oder raus?
Beides ist vertretbar. Preise drin sparen Zeit und filtern Billig-Anfragen; Preise draußen lassen Raum für Verhandlung nach Aufwand und Nutzungsrechten. Bewährter Mittelweg: „Preise auf Anfrage — Richtwert ab X €“, damit die Größenordnung klar ist.
Was NICHT reingehört
- Gekaufte oder „geschönte“ Zahlen — Brands prüfen mit Analyse-Tools, und ein auffliegender Fake beendet die Beziehung dauerhaft
- Jede Plattform, auf der du mal warst — zeig die zwei, auf denen du lieferst
- Zehn Seiten Design — eine, maximal zwei Seiten PDF, unter 5 MB
Pflege
Ein Media-Kit mit Zahlen vom letzten Jahr wirkt wie ein abgelaufener Ausweis. Quartalsweise aktualisieren — Kalendereintrag, fertig.
Der professionelle Rahmen.
Creator-E-Mail-Adresse, Impressum, saubere Rechnungen — StackManagement liefert das Fundament, auf das dein Media-Kit verweist.